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TerraTanica One World, Many Cultures, Countless Sounds.
today7. September 2026
Auf den ersten Blick erinnert die Hardingfele – international auch Hardangerfiedel genannt – an eine Violine. Doch unter ihren vier Spielsaiten verlaufen meist vier weitere Saiten, die nicht direkt mit dem Bogen gestrichen werden.
Diese sogenannten Resonanzsaiten beginnen mitzuschwingen, sobald passende Töne auf den oberen Saiten erklingen. Dadurch erhält das Instrument seinen charakteristischen, schwebenden Nachhall – fast so, als würde jede Melodie von einem feinen Echo begleitet. ✨
Auch optisch ist die Hardingfele unverwechselbar: Viele Instrumente tragen kunstvolle Tuschzeichnungen, Einlegearbeiten aus Perlmutt oder Knochen und einen geschnitzten Tierkopf am Wirbelkasten.
Die ersten bekannten Hardingfelen entstanden im 17. Jahrhundert. Besonders eng ist das Instrument mit den Musiktraditionen der westnorwegischen Region Hardanger verbunden, wo es über Generationen Tänze, Lieder und gemeinschaftliche Anlässe begleitete.
Ein faszinierendes Beispiel dafür, wie Saiten klingen können, ohne unmittelbar berührt zu werden.
Geschrieben von: TerraTanica
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today6. September 2026
16:00 - 17:00
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